Ärztekammer als
Servicestelle für alle
ärztlichen, wirtschaftlichen
und rechtlichen Anliegen

Die Ärztekammer muss ein kompetenter Ansprechpartner in allen ärztlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten sein.

Mehr Wertschätzung für Spitalsärzte!

Die angestellten Ärzte müssen ehrlich wertgeschätzt und von nicht ärztlichen Tätigkeiten entlastet werden. Besondere Leistungen und Qualifikationen sollen auch besonders honoriert werden und Fortbildungen sollen im vollen Ausmaß finanziert werden. Wenn die Ausbildung stimmt, und die Wertschätzung von Leistungsträgern gelebt wird, dann haben sie keinen Personalmangel.

Es braucht eine Attraktivierung der Kassenmedizin!

Die niederschwellige und wohnortnahe Gesundenversorgung stellt bei den niedergelassenen ÄrztInnen, sowohl eine volkswirtschaftlich kostengünstige Versorgung dar, als auch eine wesentliche Entlastung des intramuralen Bereichs sicher.

Freiwilligkeit und mehr Flexibilität
für den Wohlfahrtsfonds

Die Lebensplanung jedes Einzelnen ist individuell und so sind es auch die finanziellen Bedürfnisse.

Eine „one-fits-all“ Investmentstrategie zu finden, welche die Bedürfnisse jedes Einzelnen in jeder Phase seines Lebens optimal abdeckt ist wohl nicht möglich. Für viele KollegInnen sind die Belastungen durch den Wohlfahrtsfond zu hoch.

Vereinbarkeit Familie und Beruf

Als Mutter von 3 Kindern liegt mir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders am Herzen. Es ist notwendig in allen Bereichen eine Flexibilisierung der Arbeitszeit und eine Erleichterung des Wiedereinstieges in den Beruf zu gewährleisten.

Medikamentenabgabe in den Ordinationen

Wir sehen einen Bedarf für eine Verbesserung und Modernisierung der Medikamentenversorgung unserer Patientinnen und Patienten. Alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sollen zur direkten Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente in ihren Ordinationen berechtigt sein.

Damit werden dem Patienten unnötige Wege erspart. Da diese Wege hauptsächlich mit dem Auto zurückgelegt werden, wäre das auch ein Beitrag zur Reduktion des CO2 Ausstoßes.

Brennpunkt Primärversorgungseinheiten.

Die Primärversorgung erfolgt hauptsächlich über die hausärztliche und fachärztliche Versorgung. Über den europäischen Wiederaufbaufonds stehen zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 100 Mio. Euro für den Ausbau der Primärversorgung in Österreich zur Verfügung.

Strukturierte Ausbildung schaffen!

Ich würde eine strukturierte Ausbildung mit Mentoren, sowie Ansprechpartner für Ärzte in Ausbildung auf jeder Abteilung schaffen. An vielen Abteilung läuft die Ausbildung immer noch „nebenbei“ ab. Ausbildung braucht Personal und zeitliche Ressource. Es ist notwendig mit allen Steakholdern den Dialog für eine gut strukturierte Ausbildung zu führen.

Wahlarztkosten: Rückerstattung von 80% auf 100% anheben!

Die Wahlärzte stellen eine wertvolle Ergänzung zur Kassenmedizin dar. Die Wahlarztkostenrückerstattung sollte von 80% auf 100% des Kassentarifes angehoben werden. Es muss auch gewährleistet sein, dass das Papierrezept neben der e-Medikation erhalten bleibt.

Die Bürokratie muss abgebaut werden!

Abschaffung des ABS Systems, wie bei den PVE`s. Kontrollarzttätigkeiten sollen von den Kontrollärzten nicht auf den niedergelassenen Bereich abgewälzt werden. Entlastung der angestellten Ärzte von allen nicht ärztlichen Tätigkeiten, wie zentraler Administration, Kodierung etc..